Location, Team, Service und natürlich der Hauptdarsteller: die Pizza. All diese Faktoren sind wichtige Komponenten, wenn es darum geht, was eine gute Pizzeria ausmacht. Das Gourmetmagazin Falstaff hat sich bzw. seine Community dieser Herausforderung gestellt und nach den angesagtesten Pizza-Läden in Deutschland gefragt. Herausgekommen sind die beliebtesten Pizzerien – ob traditionell oder modern, typisch italienisch oder hip deutsch – zwischen Hamburg und Stuttgart.

 

Die Sieger in der Kategorie „Beliebteste Pizzeria“

Baden: Pizzeria la Famiglia – Schaible Stadion in Offenburg

Sieger in Baden ist die Pizzeria la Famiglia – Schaible Stadion in Offenburg. Hier serviert Familie Morreale Pizzen in einer ehemaligen Sportgaststätte – mit Erfolg! „Das macht uns sehr stolz, vor allem haben wir nicht damit gerechnet! Dass die Gäste gern herkommen, merken wir, aber dass es soweit geht, bis ganz Baden, ehrt uns sehr“, freut sich Familie Morreale.

Mit 69,74 Prozent setzte sich das Lokal gegen die Casa Rustika in Karlsruhe (18,82 Prozent), Ristorante & Pizzeria Cascone in Baden-Baden (8,12 Prozent) und die Pizzeria da Mario in Kuppenheim im Westen Baden-Württembergs durch. „Wir denken, dass es daran liegt, weil es bei uns familiär ist und die Gäste sich wohlfühlen und alle herzlich willkommen sind“, mutmaßt die Familie und betont: „Uns macht das Arbeiten Spaß und das merken die Gäste“. Die Inhaber resümieren: „Auch wenn viel los ist, nehmen wir uns die Zeit für einen kleinen Spaß oder ein Gespräch. Das wird geschätzt und macht uns aus.“

Selbst im Team sei es wichtig, dass sich alle wohlfühlen. Man lache gern und pflege eine lockere Atmosphäre, berichten die Morreales. Jede Pizza sei „mit sehr viel Liebe gemacht und die Gehzeit vom Teig“ enorm wichtig. „Unser Pizzaiolo ist der Chef selbst, er kann sehr gut mit Stress umgehen“, verrät die Familie und hebt hervor, dass „nur frische Zutaten“ verwendet werden. All das haben die Gäste mit Platz eins im Falstaff-Ranking nun eindeutig honoriert.

 

Berlin: Malafemmena

In Berlin steht die Pizzeria Malafemmena mit 44,31 Prozent der Stimmen der Falstaff-Community auf dem Siegertreppchen – die einzige übrigens in der Hauptstadt, die das Zertifikat der „Associazione Verace Pizza Napoletana“ tragen darf. Die Non-Profit-Organisation wurde 1984 in Neapel gegründet und hat die Herstellung der typisch neapolitanischen Pizza genau festgelegt. Auf die Plätze verwiesen hat das Lokal das Il nuovo primo (31,71 Prozent), das Papa Pane di Sorrento (10,98 Prozent), Standard pizza (10,16 Prozent) und Paulo Scutarro (2,85 Prozent).

 

Düsseldorf: nineOfive Ackermannstraße

In der Rhein-Metropole landete das nineOfive Ackermannstraße mit 49,7 Prozent auf dem ersten Platz. Laut Falstaff wegen seiner deliziösen Pizzen und einer großen Weinauswahl. Auf den Plätzen landeten die Pizzeria Da Gino (15,98 Prozent), hauchdünn gefolgt von What’s Pizza (15,38 Prozent), Principale Pizzabar (11,24 Prozent) und Su Nuraghe Due (7,69 Prozent).

 

Frankfurt: Trattoria Pizzeria 6611

Aus dem Gründungstag wurde der Name für die Pizzeria, die von der Falstaff-Community mit 35,13 Prozent zur beliebtesten in Frankfurt gekürt wurde. Seit dem 06. Juni 2011 servieren Marcel Smutny und sein Team unweit der City in Alt-Ginnheim Pizzen nach italienischem Vorbild – auf einem Holzbrett mit Schere. Damit sicherte sich das Lokal den ersten Platz vor der Pizzeria Paolo (21,08 Prozent), Pizzeria Da Cimino (18,97 Prozent), Olbia (16,16 Prozent) und Pizzeria Montana (8,67 Prozent).

 

 

H3: Hamburg: Pizza Bande

Die hip-entspannte Pizzeria liegt mitten im Szenebezirk St. Pauli. In WG- und Wohlfühlatmosphäre gibt es hochwertige Pizzen, deren Teig nach einer speziellen Rezeptur zubereitet wird. Der Belag ist auf Wunsch individuell zusammenstellbar. Mit diesem Angebot liegt die Pizza Bande mit 31,38 Prozent vor Zwei Punkt Null (23,9 Prozent), Pizza Puro (17,07 Prozent), Pizza Social Club (15,61 Prozent) und Jill (12,03 Prozent).

 

Köln: 485Grad

72 Stunden lang ruht der Teig in der rheinischen Pizzeria, bevor er samt Belag bei 485 Grad eine Minute lang gebacken wird. Das bedeutet für das gleichnamige Lokal das Siegertreppchen im Ranking mit 34,31 Prozent vor NeoNeo (26,93 Prozent), Antica Pizzeria Nennillo (16,81 Prozent), Eat Italian (16,64 Prozent), Toscanini (3,95 Prozent) und Bar Celentano (1,37 Prozent).

 

München: Fugazi No 15

Was forsch klingt, bedeutet „Fake“ auf Italienisch. Doch sicher nicht nur der pfiffige Name trug dazu bei, dass das Fugazi No 15 mit 37,84 Prozent zur beliebtesten Pizzeria Münchens gekürt wurde. Auf den Plätzen dahinter landeten Soul Kitchen (24,32 Prozent), The Italian Shot Glockenbachviertel (23,6 Prozent), L’Angolo della Pizza (8,29 Prozent) und Rossopomodoro im Eataly (5,95 Prozent).

 

Sachsen: Italia Pizzeria Osteria

Die Pizzeria in Freiberg – zwischen Dresden und Chemnitz – hat die Falstaff-Community mit belegten Teigfladen in Übergröße beeindruckt, hier stehen Italiener am Pizzaofen: Platz eins mit 49,58 Prozent. Da Michele Ristorante Osteria Pizzeria (36,97 Prozent), Il Grottino da Salvatore (7,56 Prozent) und Pizzeria Adria (5,88 Prozent) wurden auf die Plätze zwei bis vier im Freistaat gewählt.

 

Stuttgart: tialini

Hier wird nur mit sorgfältig ausgewählten Zutaten gearbeitet. Die landen auf normal- und übergroßen Pizzen für Kinder, Paare, Familien, Freunde und große Gruppen. Dieses Angebot scheint die Community zu schätzen und honoriert das mit 48,72 Prozent und dem Titel als „Beliebteste Pizzeria Stuttgarts“ vor Il Pomodoro (35,38 Prozent) und L.A. Signorina (15,9 Prozent).