Jahr für Jahr werden Statistiken veröffentlicht, was die Deutschen am liebsten trinken und essen. Unter anderem wird dann gefragt, was das gefragteste Gemüse ist und raten Sie einmal, wer in den vergangenen Jahren immer wieder auf dem ersten Platz gelandet ist? Nun gut, der Titel lässt es bereits vermuten, aber dennoch: der erste Platz geht wieder und wieder und wieder an die Tomate.

Es gibt verständlicherweise immer wieder kleinere Schwankungen bei den Verbrauchsangaben, aber im Großen und Ganzen werden pro Jahr von jedem von uns rund 25 Kg Tomaten verspeist.

Tomate Superstar

Doch was macht einen wahren Superstar aus? Selbstverständlich, die Optik spielt eine entscheidende Rolle. Ihre rote Farbe ist unverkennbar und wunderschön zu gleich und als besonderer Leckerbissen kommt hinzu, dass jede Menge Vitamine im Inneren auf den Genießer warten. Positiver Nebenaspekt: die Tomate ist kalorienarm und kann dadurch auch in größeren Mengen bedenkenlos konsumiert werden. Dies liegt in erster Linie daran, dass die Tomate aus rund 95% Wasser besteht.

Ihrer Beliebtheit zum Trotz gibt es nach wie vor sehr weit verbreitete falsche Fakten über die Tomate. Beispiel gefällig? Die Tomate sollte man immer im Kühlschrank lagern. Falsch. Denn gerade dort verliert dieser Alleskönner sein leckeres Aroma. Tomaten bevorzugen Wärme, dort können sie ihre gesamte Kraft entfalten und so ihren Reifeprozess vorantreiben. Außerdem könnte Ihnen schon einmal aufgefallen sein, dass Tomaten im Kühlschrank relativ schnell schrumpelig werden. Das liegt daran, dass die Temperaturen die Membran schädigen und dadurch die äußere Schicht ihre Spannung verliert.

Zudem werden in Gemüsefächern in den meisten Fällen mehrere Gemüse gelagert. Das austretende Reifegas Ethylen der Tomate führt letztendlich zum schnelleren Verfaulen der anderen Waren. Darauf sollten vor allem auch Gastronomen unbedingt achten.

Wer ist der Tomaten König

Ob die Beliebtheit des Gemüse der Grund für Unilever war, einen Wettbewerb auszurufen? In mehreren Aufgaben haben sich sechs Bewerber gemessen, um den Tomatoking 2017 zu prämieren. Es sollte Witziges, Experimentierfreudiges und Bizarres in den Kreationen präsentiert werden. Langeweile und Verschwendung waren laut Regularien strengstens verboten. Der Sieger Mario Aliberti war zwar der jüngste Teilnehmer im Feld, konnte sich aber abschließend gegen die starke Konkurrenz durchsetzen und spendete den Großteil seiner 10.000 Euro Preisgeld an einen guten Zweck.

Mario äußerte sich auf seine bescheidene Art zum Sieg: