Suppegeil bietet Berliner Unternehmen und deren Angestellten eine gesunde Mittagsmahlzeit.
Das Prinzip ist einfach. Suppegeil übernimmt nicht nur das Kochen, sondern auch die Lieferung, Organisation und den Ausschank vor Ort.
Minimaler Aufwand
Suppegeil ist aber keine reinen Suppenkasper – frische Salate, Nachtische und weitere Hauptspeisen gelingen mindestens genauso gut.

Carsten Rabe und Nicolas Oehen sind eigentlich gar keine Köche. Doch die Leidenschaft für gute Suppen, die schnell und zugleich kreativ sind, sowie ihr Drang, der eigene Chef zu sein, führte sie zum eigenen Unternehmen.

 

Was macht Suppegeil aus?

Unsere Kreationen sind originell und international. Das heißt, wir bieten nicht nur eine klassische Tomatensuppe an, sondern haben Suppen aus der ganzen Welt im Programm, die wir verfeinern: Von der amerikanischen Missisuppi Gumbo bis zum italienischen Fleischtopf Bollito Misto. Von der asiatischen Tom Kha Geil bis hin zur französischen Boeuf Bourguignon oder dem Tricolor Irish Stew – und viele mehr.

 

Verfeinern? Macht das Eure Suppen so besonders?

Für uns ist es wichtig, dass alle Suppen lecker schmecken, aber auch so aussehen. Deswegen nutzen wir viele Toppings, die Farbe und Kontrast hineinbringen und das Geschmackserlebnis abrunden. So haben wir etwa hausgemachte Quinoa-Chips, Parmesan Crumbles, geröstete Kürbiskerne, Crème Fraîche und frische Petersilie als klassische Toppings im Programm.

 

Zurück zum Geschmack: Welche Tricks nutzt Ihr für Eure Kreationen?

Viele Gemüse werden zunächst im Ofen geröstet, bevor wir sie in die Suppen geben. Dieses mehrstufige Verfahren trägt zu einem erstklassigen Geschmack bei. Der soll aber so pur wie möglich bleiben. Deshalb nutzen wir auch keine Geschmacksverstärker. Bei all den Zutaten, die wir für die verschiedensten Suppen brauchen, müssen wir aber auch wirtschaftlich bleiben und zugleich schauen, dass wir ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis anbieten.

 

Wer ist die Zielgruppe von Suppegeil?

Wir haben die unterschiedlichsten Kunden, was man vielleicht gar nicht glauben mag, weil unser Name etwas provokativ ist. Aber vielleicht auch gerade deswegen … Wir bieten Suppen-Catering vor allem bei Start-ups an, da es gerade für diese Art von Unternehmen üblich ist, ihren Mitarbeitern zusätzliche Benefits wie Teamlunches etc. zu ermöglichen. Darüber hinaus kreieren wir aber auch häufig Suppen für große deutsche Konzerne.

 

Was ist das Besondere an einer Suppenküche bzw. einem Suppen-Catering?

Es ist wichtig für uns, dass unsere Kunden verstehen, dass wir keine übliche Suppen anbieten, sondern internationale Kreationen. Leute haben oft etwas Angst, dass es nicht für ein Mittagessen genügt. Doch unsere Portionen fassen 0,5 Liter und sind sehr sättigend. Das Gute am Catering dabei ist, dass wir sehr flexibel sind, was die Logistik betrifft. Wir können im Freien und ohne Strom viele Leute in kurzer Zeit glücklich machen.

 

Und welche Pläne stehen in der Zukunft an, worauf steuert Suppegeil zu?

Wir planen, zukünftig einzelne Portionen in mobilen Kühlschränken zu verkaufen. Das funktioniert wie im Supermarkt, nur dass der Kühlschrank auch in einem Office innerhalb von Unternehmen stehen kann. Die Portion muss dann nur noch erwärmt werden.

 

 

Worauf legt Ihr in der Küche wert, was Technik und Team betrifft?

Was das Team angeht, suchen wir nach Mitarbeitern, die nicht nur gern kochen und serviceorientiert arbeiten, sondern die auch zu uns passen. Wir legen darauf Wert, möglichst viele frische Produkte zu verwenden. Wir vermeiden zumeist gefrorene Produkte, um den wahren Geschmack eines jeden Gemüses zu erhalten. Es gibt viele Schritte bis zur fertigen Suppe. Röstaromen, gute Gewürze sowie das Einhalten der Garzeiten sind uns sehr wichtig. Was das Team angeht, suchen wir nach Mitarbeitern, die nicht nur gern kochen und serviceorientiert arbeiten, sondern die auch zu uns passen.

 

Wie lasst Ihr aktuelle Foodtrends in Eure Suppen bzw. Gerichte einfließen und welche?

Generell probieren wir, die Bedürfnisse unserer Kunden abzudecken und führen dazu viele Gespräche, um Feedback zu bekommen und unsere Suppen-Kreationen zu optimieren oder neue zu entwickeln. Daneben lassen wir uns von geilen Rezepten, die wir etwa im Netz oder in Restaurants sehen, inspirieren.

 

Was habt Ihr eigentlich vor Suppegeil gemacht und wie kam es zu dem Unternehmen?

Wir sind beide Quereinsteiger und kommen eigentlich aus der Wirtschaft. Dieser Hintergrund gepaart mit unserer Leidenschaft für Suppen, die wir lieben, hat uns auf Suppegeil gebracht. Ich bin im Unternehmen der Suppetyp, Carsten der Suppeman.

 

Man macht ja am Anfang auch mal Fehler: Was könnt Ihr als Entrepreneuere Einsteigern ins Business mit auf den Weg geben?

Einfach machen. Sich eine Idee ausdenken, sich trauen und den ersten Schritt wagen. Das war für uns das schwierigste. Unser erster Verkauf fand auf einem Hinterhof in Neukölln statt. An einem grauen Tag im Oktober standen wir dort und bedienten unsere ersten Kunden. Wir haben an diesem Tag einen sehr kleinen Umsatz, jedoch einen riesigen Schritt für unsere Zukunft erzielt.

 

Was ist der beste und was der schwierigste Part an Eurem Job, also was macht Spaß und wo liegen die Herausforderungen?

Die Flexibilität ist toll. Und die Tatsache, dass man für sich arbeitet und keinem Chef untersteht. Die Herausforderung dabei ist nur, nicht zu komfortabel zu werden, sondern immer neue Dinge zu probieren und sich immerzu zu verbessern.

Wo würdet Ihr Eure Suppen gern mal verkaufen? In welchem Land zum Beispiel?

Also, mein Traum war es früher, Suppen im Olympiastadion zu verkaufen. Ich dachte einfach, es wäre perfekt, im Winter einen Irish Stew im Stadion zu haben. (lacht) Bezüglich eines Landes sind wir offen: Vielleicht die Schweiz, da ich daher komme und viele Kontakte habe.

Welches Rezept möchtet Ihr mit uns teilen?

Süßkartoffel–Erdnuss-Suppe

Zutaten:

  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • Etwas Olivenöl
  • 3 Süßkartoffeln (ca. 500 g oder etwas mehr)
  • 1 l Gemüsebrühe
  • 75 g Erdnüsse ohne Schale und gesalzen
  • 400 g Kokosmilch
  • 2 EL Limettensaft
  • Salz, Pfeffer und Sriracha-Sauce

Zubereitung:

Knoblauch und Zwiebel schälen und würfeln.

Etwas Olivenöl in einen großen Topf geben und Knoblauch sowie Zwiebel anschwitzen.

Süßkartoffeln ebenfalls schälen und auch würfeln, dann in den Topf geben und mit Gemüsebrühe knapp bedecken. Zum Kochen bringen und 15 bis 20 Minuten köcheln lassen, bis die Süßkartoffeln weich sind.

Dann die Erdnüsse hinzugeben und die Suppe pürieren. Anschließend noch die Kokosmilch unterrühren. Mit Limettensaft, Salz, Pfeffer und Sriracha-Sauce abschmecken und vor dem Servieren die restlichen Erdnüsse drüber streuen.

Et voilà!!! Genießt Eure Suppegeile Suppe.

 

Carsten, Nicolas, vielen Dank für diesen spannenden Einblick. Wir hoffen demnächst wieder von euch zu hören.

Hast Du Interesse Dich in unserem Unternehmen mit Deiner Arbeitskraft und Ideen einzubringen? Dann kontaktier uns unter info@suppegeil.de oder sende uns einfach Deine Initiativebewerbung

Suppegeil hat sich auf kreative Suppen, Eintöpfe und Salate spezialisiert. Durch dieses fokussierte Konzept kann das Catering-Unternehmen aus Berlin zwischen 40 und 800 Menschen mit leckerem und gesundem Essen für Lunches und Events versorgen.
http://www.suppegeil.de/

 

Hast Du Interesse Dich in unserem Unternehmen mit Deiner Arbeitskraft und Ideen einzubringen? Dann kontaktier uns unter info@suppegeil.de oder sende uns einfach Deine Initiativebewerbung

Suppegeil hat sich auf kreative Suppen, Eintöpfe und Salate spezialisiert. Durch dieses fokussierte Konzept kann das Catering-Unternehmen aus Berlin zwischen 40 und 500 Menschen mit leckerem und gesundem Essen für Lunches und Events versorgen.
http://www.suppegeil.de/