Für Geschmackspoeten, Handwerksromantiker, Nuancen-Liebhaber und Rezeptekünstler – also alle unsere Cook Concern-Köche – empfehlen wir einen Besuch der Streetfood-Märkte in Kopenhagen. Warum? Ganz einfach, weil dort authentisch, ehrlich und ästhetisch alles vereint wird, was sich seit einigen Monaten als Trend über ganz Europa ausbreitet.

Vor maritimer Kulisse ist der Streetfood-Markt auf der Papierinsel der Ort für positiv verrückte, kreative Kochkünstler. Er war 2014 erster seiner Art und wir hatten vor kurzem Gelegenheit für einen Besuch. Gewagt, verrückt und feinsinnig wird Kopenhagen damit auch beim Streetfood seinem neuen Ruf als europäischem Gourmet-Hotspot gerecht. Neben Exotischem aus aller Welt zeigen die Dänen, wie man auch aus einfachem Smørrebrød hippe Streetfood-Kreationen mit Sushi bereiten kann.

Geschmacksexplosionen. Und es kommt noch besser: Seit letztem Jahr gibt es auf dem Gelände eines ehemaligen Schlachthofes im Szeneviertel Vesterbro einen weiteren Foodmarkt. Mit über 70 Ständen, frischen, regionalen Spezialitäten und preiswerten Gerichten bietet er eines der größten Angebote in der dänischen Hauptstadt. Ein kulinarisches Panorama, dass einen Kurztrip zur Offenbarung machen kann.

Bereits seit einiger Zeit leuchten die Sterne am Öresund heller als sonst. Kein Wunder, denn die Jury des Guide Michelin vergab in diesem Jahr so viele wie nie zuvor. Insgesamt 20 dieser renommierten Auszeichnungen gingen an Restaurants in Kopenhagen. Wir sind gespannt, wann der erste Streetfood-Stern erleuchtet.

Fotos: Ulf Svane, René Roslev, Maja Tini Jensen, Tacos-Chucho, The Spoon Company, Root Food