Wir alle streben nach Perfektion. Ein Spitzenkoch zu sein, dies ist das Ziel. Wer hat noch nicht von dem perfekten Steak geträumt. Eine gleichmäßige rosa Marmorierung, Saftigkeit und Zartheit halten perfekt ausgeglichen die Wiege. Oder Fisch, den wir stundenlang haben garen lassen, sodass allein der bloße Sichtkontakt zu einem Messer ihn in kleine perfekte Stücke zerfallen lässt. 

Wir könnten jetzt weitere Beispiele konstruieren, um Sie um den Verstand zu schreiben. Eines aber ist klar: gute Gerichte machen Spaß. Es ist kein Zufall, dass uns solche Geschmackserlebnisse oftmals sehr lange in Erinnerung bleiben. Wäre es daher nicht überaus praktisch, wenn der ein oder andere Küchenchef seine Geheimnisse mit uns teilen würde?

Ein Spitzenkoch für daheim

In erster Linie geht es gar nicht so sehr darum, die Spitzenküche zu Hause zu kopieren. Dies ist uns Normalsterblichen wahrscheinlich nicht vergönnt. Die Top-Ausbildung und Arbeitsjahre in den besten gastronomischen Einrichtung können nicht abgekürzt werden. Dennoch gibt es Geheimnisse und Kniffe, die uns helfen, unsere eigene Küche zu verbessern. Der ein oder andere Spitzenkoch hat uns verraten, wie wir am besten vorgehen sollen.

Gemüse – kochen Sie es nicht im Wasser!

Der Grund ist so einfach wie plausibel. Wenn Sie Ihr Gemüse im Wasser kochen, wird es danach auch danach schmecken. Es ist einfach nicht möglich, dass man sein Gemüse in heißes Salzwasser wirft und es anschließend wohlschmeckend auf unserem Teller landet. Uns wurde berichtet, dass dies mit Chemie, Physik und den Naturgesetzen im Allgemeinen zu tun hat. Sie verstehen. An dieser Stelle wird Ihnen ein Spitzenkoch immer empfehlen, Ihr Gemüse zu dünsten oder alternativ zu grillen. Neuerdings wird auch immer öfter die Möglichkeit eines Rohverzehrs angepriesen. Dies soll den Geschmack beflügeln.

Der Geschmack der Soße

Die perfekte Soße kann immer gelingen, vollkommen unwichtig, ob es sich um eine vegetarische oder fleischhaltige Soße handelt. Hierfür wird Gemüse in Fett angeschwitzt. Der Tipp hierbei: das Gemüse sollte so fein wie möglich geschnitten sein. Der Clou besteht darin, dass besonders klein geschnittenes Gemüse eine größere Oberfläche erzeugt. Diese führt dazu, dass deutlich mehr Aromen für die Soße freigesetzt werden können. Probieren Sie es aus, Sie werden begeistert sein.

Diese Temperatur mag Ihr Steak

Ab zum Supermarkt. Steak vakuumiert gekauft, Verpackung aufgerissen und ab dafür in die heiße Pfanne. Bitte nicht. Unser Spitzenkoch hat uns verraten, dass Sie zu allererst den Ofen vorheizen sollten. Wärmen Sie diesen auf 100 bis 120 Grad vor. Drapieren Sie Ihr Steak auf einem Teller, streichen Sie es hauchzart mit etwas Butter ein und ab in den Ofen. Dort lassen Sie es für circa zwölf Minuten. Anschließend wird der Ofen ausgeschaltet und das Stück Fleisch nutzt die verbleibende Restwärme. In Anschluss noch beide Seiten für jeweils ein paar Sekunden schaft anbraten. Fertig.

Der perfekte Wein für das perfekte Essen

Ein perfektes Essen, wie im Restaurant. Dazu gehört vermutlich in den meisten Fällen auch ein wohlschmeckender Wein. Unser letzter Tipp: schauen Sie sich die Farbe Ihres Gerichts genau an. Ist die Zusammensetzung eher Hell, beispielsweise ein Fischgericht mit gedünstetem Gemüse und einer Hollandaise empfiehlt sich ein heller Wein. Handelt es sich hingegen um ein Steak mit deftigen Beilagen ist auch ein guter Rotwein denkbar. Wie bei allem gilt auch hier, dass der Wein zum eigenen Geschmack passen muss. Alles ist erlaubt.

Viel Spaß beim Ausprobieren. Über weitere Tipps würden wir uns sehr freuen.