Shen Tan ist eine Privatköchin in Singapur, die für ihre „mod-sin“ Küche bekannt ist: das moderne Singapur. Sie machte sich zunächst einen Namen als Straßenhändlerin, dann mit ihrem 30-Sitzer-Restaurant Wok and Barrel. Sie veranstaltet jetzt wöchentliche, freche Abendessen wie Go Pig oder Go Home…

… und Make Mee Great Again und bietet Beratungsdienste für F & B-Unternehmer.

Wir unterhielten uns mit Köchin Shen über ihren Hintergrund und was es braucht, um ein privater Koch zu sein.

Ein Kochporträt von Shen Tan

 

Du hast nicht als Koch angefangen – was ist Dein Hintergrund und wie bist Du zum Kochen gekommen?

Ich habe angefangen zu kochen, als ich ein Master-Studentin in Sydney war und Streetfood aus Singapur vermisste. Ich kam 2001 nach Singapur zurück und fing wieder an zu kochen, weil es eine großartige Möglichkeit war, Stress abzubauen. Ich war im Bereich Veranstaltungen und Marketing tätig und mein letzter Job, bevor ich 2008 aufhörte, um Straßenhändlerin zu werden, war Event Direktor beim Forbes Magazine.

Entspannt und lässig – Shen Tan’s Kochstil

 

Für wen kochst Du für jetzt?

Zur Zeit koche ich privates Abendessen, bei Own Self Make Chef(www.ownselfmakechef.com), für 12 Personen jeden Samstag. Die Speisekarte ändert sich jede Woche, es gibt verschiedene Themen, wie zum Beispiel: aPORKalypse, What The Duck, Rice To The Occasion, Lock Stock und Broth. Ich koche auch für private Firmenkunden bei ihren Veranstaltungen.

 

 

Was war Dein anspruchsvollstes Kochevent? Warum war es schwierig?

Das jährliche TEDx-Event mit 600 Teilnehmern. Der bloße Umfang erfordert viel logistische Planung und Mitarbeiter. Wir passen das Thema des Vortrags auch dem Essen und Styling an.

 

Wie würdest Du Deinen Kochstil beschreiben?

Ich würde sagen, entspannt und lässig.

 

Singapur hat verschiedene Esskulturen: Verwendest Du auf diese unterschiedlichen kulinarischen Traditionen in Deiner Küche?

Besonders gern. Als Singapurer wuchs ich mit malaysischen, indischen, chinesischen und peranakanischen Speisen auf. Diese verwenden Kräuter und Gewürze aus ganz Asien, darunter Kurkuma-Wurzel, blauer Ingwer, Nelken und Cassia.

 

Wie schwierig war es, sich einen Namen als Privatkoch zu machen? Was für Marketing hast Du dafür betrieben?

Ich hatte Glück, denn ich hatte bereits eine Fangemeinde aus meiner Zeit als Straßenverkäuferin und bei Wok & Barrel. Ich benutzte hauptsächlich soziale Medien und digitales Marketing, um für mich Werbung zu machen.

 

 

Denkst Du, dass der Weg als Autodidakt Deine Arbeit beeinflusst hat?

Ich glaube nicht, dass es einen Unterschied macht. Es ist wirklich Sache des Einzelnen. Ich habe keinen Rückzieher gemacht, weil ich Autodidakt bin und ich denke nicht, dass Köche, die durch die kulinarische Schule oder die Leitung ausgebildet wurden, in ihrer Kreativität begrenzt sind. Kreativität kennt keine Grenzen.

 

Danke, Chef Shen, und wir wünschen Dir weiterhin viel Erfolg mit Deiner eigenen kreativen Herangehensweise an die Küche Singapurs.

 

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