Croque-Bedaine, ein Franchisekonzept aus dem Elsass.Der Croque-Monsieur ist ein Klassiker unter den französischen Snacks. Auch wenn anthropologische Studien zeigen, dass eine ähnliche Form seine Wurzel bei der australischen Urbevölkerung hat, die zwischen 2 Teigscheiben, das gejagte Fleisch einlegten, ist es doch ein Pariser Café um 1910, dass das Croque-Monsieur in seiner aktuellen Form geboren hat: 2 Scheiben Toastbrot, Schinken, Butter und Käse.

Mehr wird eigentlich nicht gebraucht. In der „Croque-Madame“ Version kommt noch ein Ei dazu. Dann das Ganze kurz toasten und schon ist es fertig. Diese Art von Sandwich hat sich inzwischen in der ganzen Welt verbreitet und je nachdem, wo er gelandet ist diverse Formen angenommen: „grilled cheese“ in den USA oder „white rabbit“ in Großbritannien.

Trotzdem ist es selten, dass das „Croque-Monsieur“ sich im Herzen eines Menüs befindet, wenn er die Karte der Gaststätten aufgenommen wurde. Er bleibt meistens ein Snack, der vom Bäcker geholt und zwischendurch gegessen wird oder wird lieblos mit ein bisschen Salat als Vorspeise in seiner klassischen Form in Bistros serviert.

Sollte es für immer so bleiben? Nein. Ein Konzept, das aus dem Elsass kommt, drückt dem Croque-Monsieur seinen Stempel auf und gibt ihm den Respekt, den es bisher nicht erhalten hat.

 

 

Das Konzept des Croque-Bedaine ist 2013 in Straßburg geboren. 2 Cousins, diplomiert und ohne Wissen über die Welt der Gastronomie, entscheiden sich mit dem Projekt loszulegen. Die Idee scheint simpel zu sein. Allerdings musste sie zuerst formuliert werden, um richtig Fuß fassen und verwirklicht werden zu können.

Der „Croque-Bedaine“ dekliniert der „Croque-Monsieur“ in verschiedenen Fassungen und begleitet ihm mit ausgewählten belgischen Bieren. Für die 2 Gründer des Projektes geht es keineswegs darum eine Hochburg der Gastronomie zu errichten, sondern einen Ort der Gemütlichkeit, wo man sich den Bauch lecker füllen kann und ein paar Biere probieren und entdecken kann.

Das Lokal hat momentan nur abends offen und es werden regelmäßig Fußball oder andere Sportevents übertragen. Aber schon einige wünschen sich bereits, dass es auch mittags geöffnet hat. Es ist schon eine gewisse Ironie spürbar, dass der Klassiker der Mittagsnacks hier nur Abends angeboten wird.

 

 

Aber wir kehren zu den Angebotenen „Croques“ zurück und werfen einen Blick in die Essenskarte des Franchisekonzept. Das Mindeste, dass sich feststellen lässt, ist, dass unsere 2 Gründer sich gründlich mit den Klassikern der französischen Cuisine auseinandergesetzt haben, um ihr Angebot festzulegen. Das königliche Gericht „ Croque-Bedaine“ ist mit Rindertab und Schalotte vorbereitet.

Der „Croque Missterre“ ist der vegetarische Croque im Angebot und setzt den typischen französischen Ziegenkäse ein. Die Klassiker „Croque-Monsieur“ und „Croque-Madame“ finden selbstverständlich Platz auf der Karte. Aber auch ein paar originale Kreationen mit leicht abgefahrenen Namen lassen sich auch auf der Karte begegnen. Mesdames, erschrecken Sie sich nicht, wenn Sie das „Croquosiffredi“ auswählen. Es handelt sich nur um einen „Croque“ mit dicker Wurst und weißer Sauce. Das Croque-Bedaine bietet auch einen Salat und Pommes auf seiner Karte. Als Dessert kann man eine Waffel bestellen.

Das Konzept funktioniert momentan einwandfrei und die Gründer haben daraus ein Franchisekonzept konzipiert. Eine zweite Filiale wird bald im Viertel Neudorf aufmachen und weitere Geschäftspartner werden gesucht. Vielleicht konnte dieser Beitrag Dein Interesse wecken? Dann kontaktiere sie.

Frédéric Bouchon