Was passiert wenn man dieses und jenes tut? Wie verderblich ist dieses und jenes Lebensmittel? Und warum ist das eigentlich so? In unserer Reihe Fragen an Gastronomen wollen wir den wirklich wichtigen Dingen auf den Grund gehen.

Kennen Sie das auch? Sie haben Fragen, die Sie wirklich brennend interessieren, die aber niemand im Stande ist zu beantworten? Nun gut, heutzutage macht Google die Sache natürlich etwas leichter. Aber es gibt natürlich auch immer Fragen, die Sie gerne in just jener Sekunde beispielsweise einem Gastronomen stellen würden, wenn Sie im Restaurant sitzen. Wir haben Ihnen eine interessante Auswahl zusammengestellt.

Fragen Sie die Gastronomen Ihres Vertrauens

Frage 1: Wofür ist das Reinheitsgebot beim Bier gedacht?

Früher war alles besser, behaupten die älteren Semester. Manchmal mag das sogar zutreffen. Wussten Sie, dass Bier als Grundnahrungsmittel galt und auch von Kindern konsumiert werden konnte? Dies war unter anderem der Grund für die Entstehung des Reinheitsgebotes. Es sollte dadurch sichergestellt werden, dass die Qualität des Produktes entsprechend gut war. Extreme Rauschzustände durch die Verwendung anderer Zutaten sollten dadurch vorgebeugt werden. Fortan durften nur Gerste, Hopfen und Wasser zur Herstellung verwendet werden. Heute gilt das Reinheitsgebot als ältestes Lebensmittelgesetz weltweit.

Frage 2: Milchsauer einlegen – was ist das?

Sauerkraut ist nicht von Anfang an Sauerkraut. Klingt logisch, stimmt’s? Sauerkraut wird aus Spitz- oder Weißkohl hergestellt. Für den säuerlichen und charakteristischen Geschmack ist das milchsaure Einlegen verantwortlich. Der Vorgang ist dabei relativ simpel. Gemüse in kleine Stücke schneiden und Salzwasser in das Gefäß hinzugeben, bis dieses vollständig bedeckt ist. Diese Gemisch muss schließlich noch ordentlich durchgeknetet werden, wobei der Zucker aus dem Kohl freigesetzt wird. Durch das stehenlassen wandelt sich dieser zu Milchsäure, der dem Sauerkraut seinen Geschmack verleiht und für eine lange Haltbarkeit sorgt.

Frage 3: Hält Honig ewig?

Die archäologischen Ausgrabungen in den Grabkammern Ägyptens förderten unter anderem auch tausende Jahre alten Honig zu Tage. Ob dieser tatsächlich von jemanden gekostet wurde, ist nicht bekannt. Dennoch hält sich seitdem die Aussage, das Honig nicht verderben kann. Allerdings handelt es sich bei Honig um ein natürliches Lebensmittel, weshalb dieser selbstverständlich auch verderben kann. Trotzdem ist Honig außergewöhnlich. Seine Zusammensetzung verleiht ihm eine überdurchschnittlich lange Haltbarkeit. Grund hierfür ist der hohe Zucker- und niedrige Wasseranteil.