Wurst – ein Lieferant für hochwertiges Eiweiß

Der Konsum von Fleisch- und Wurstwaren beschert Deutschland im internationalen Ranking Platz 5 nach Schwergewichten Australien, USA, Argentinien und Spanien. Jährlich etwa 85 Kilogramm Fleisch und Wurst verzehrt der Deutsche im Durchschnitt. Das ist etwas mehr als das körpereigene Gewicht. Grund genug, diesem Lebensmittel einen Beitrag zu widmen.

Fleischerzeugnisse werden in Fleischwaren und Wurstwaren differenziert. Bei der Produktion ersteres bleibt die Fleischfaser erhalten. Diese werden bei der Herstellung von letzterem wiederum zerkleinert. Je nach Herstellungsverfahren teilt man Wurstwaren in Kochwurst, Brühwurst und Rohwurst. Pökeln und Räuchern als Methode der Konservierung macht das Erzeugnis haltbar. Der Einsatz von Lebensmittelzusatzstoffe ist für die Herstellung der Fleischerzeugnisse gestattet und dient neben der Verlängerung der Haltbarkeit auch der Würze oder der Farbgebung.

Fragt man Menschen verteilt auf der Welt nach Wurst und Deutschland, erhält man als Antwort sicherlich Bratwurst – des Deutschen liebste Wurst. Ob nun Thüringen oder doch Nürnberg die beste Bratwurst liefert, darüber wird sicher noch beim nächsten Grillabend diskutiert. Ebenso weltbekannt ist die bayerische Weißwurst. Deren Popularität geht zurück auf das seit 1810 stattfindende Oktoberfest in München. Aber auch darüber hinaus können Wurstwaren Lieferanten hierzulande mit unzähligen Wurstsorten aufwarten. Wurst als populärer Brotbelag ist in aller Munde und die Wahl an der Theke des lokalen Metzgers fällt zunehmend schwerer.  Die deutsche Verarbeitung von Wurstwaren erzeugt etwa tausend verschiedene Sorten. Eins haben alle Wurstwaren gemein – erzeugt werden sie aus einer Wurstmasse, welche aus Schweine-, Rind-, Kalb-, Hühner- oder Putenfleisch besteht.

So verschieden die Wurstwaren ausfallen können, so verschieden zeigt sich auch die weitere Verarbeitung für den Profi- oder Hobbykoch – man brät, man kocht, man grillt und man schmort. Am Ende steht auf dem Tisch ein nährreiches Gericht. Enthalten sind einige wichtige Vitamine, Mineralstoffe und es ist reich an biologisch hochwertigem Protein.

Die Auswahl an Lieferanten ist einem so fleischverliebten Land groß.

Worauf sollte man bei der Wahl eines Lieferanten achten?

  • Wurstwaren Zertifizierung im Rahmen verschiedener Qualitätssicherungssysteme
  • Einhaltung der definierten Standards des IFS (International Food Standard)
  • Transparenz und freiwillige Auskunft über angewandte Kühlverfahren, Art der Haltung, Herkunft des Fleisches

Wünscht man die volle Kontrolle über Herstellung und Inhaltsstoffe kann man auch Wurst selber machen. Wursten und Räuchern ist leicht erlernt und führt sogar bei den ersten Versuchen zu schmackhaften Ergebnissen. Die Geräte dazu befinden sich in nahezu jedem Haushalt. Fleischwolf und Wurstfüller findet man im gut geführten Fachgeschäft. Das Selbermachen von Wurst ist eine interessante und appetitanregende Beschäftigung, aus der sich schnell eine Leidenschaft entwickeln kann. Rezeptideen, Anregung, Motivation und auch Lieferanten für die notwendigen Zutaten Fleisch, Wurst, Gewürze und Co. findet Ihr demnächst auch hier im Netzwerk Cook Concern.

 

Im Übrigen:

Dass, alles ein Ende habe, nur die Wurst habe zwei, versuchte ein Wurst Lieferant aus Penne (Italien) 2011 zu beweisen und erzeugte mit seinen neun Kollegen eine Wurst mit Gesamtlänge 597,8 Metern. Die Wurst erlebte keine 24h und wurde wohl portioniert im Brötchen für einen guten Zweck verkauft.

Mit der Fußball-WM vor der Tür steht die nächste große Grillsaison an. Viele Wursterzeugnisse werden über die Theke gehen und ihren Weg in die Bäuche der Menschen finden. Vielleicht reicht es dann ja bald auch für einen Treppchenplatz und man lässt Spanien und Argentinien im Fleischranking hinter sich.