Die Chef-Sache: Das Treffen der Chefköche in Deutschland

Unter dem diesjährigen Motto „REVOLUTION DES BEWÄHRTEN“ präsentierte sich die diesjährige Chef-Sache erstmalig in Düsseldorf in der Alten Schmiedehalle im Areal Böhler, einer wirklich coolen Location für solch eine Veranstaltung. Ein Treffen, der nicht zu verpassen ist für viele Chefköche.

Ziel der Veranstaltung war es die Gastronomie in Deutschland zu verbessern und ganzheitlich zu stärken, um damit der deutschen Küche international mehr und mehr einen Stellenwert an der Spitze zu verleihen.

In der Haupthalle fanden sich eine Vielzahl von Ausstellern. Publikumsmagnet unter den Köchen, wie auf jeder Messe für Köche, waren die Stände der verschiedenen Anbieter von Brätern und Messer.

Neben kleineren Bühnen, gab es eine große Hauptbühne, auf welcher verschiedene deutsche Köche über ihre aktuellen Projekte und Themen berichteten. Einen Blick in die Avantgard Küchen dieser Welt, gaben verschiedene Spitzen Köche aus dem Ausland.

Internationale Chefköche auf der Bühne

Köche auf der Bühne waren:
 Paul Pairet/ Restaurant Ultraviolet in Shanghai: „Psycho Taste“
 Duangporn Songvisava (Bo) & Dylan Jones/ Restaurant Bo.Lan in Bangkok: „Zero Carbon Footprint Restaurant“
 Vladimir Mukhin/ Restaurant White Rabbit in Moskau: „Russische Avantgarde“
 Esben Holmboe Bang/ Restaurant Maaemo in Oslo: „Mutter Erde“
 Thomas Dorfer/ Landhaus Bacher, Wachau: „Die DNA der österreichischen Küche“
 Heinz Reitbauer/ Restaurant Steirereck in Wien: „Der Wald“
 Sebastian Frank, Restaurant Horváth, Micha Schäfer & Billy Wagner, Speiselokal Nobelhart & Schmutzig, Andreas Rieger & Ivo Ebert, Restaurant einsunternull und Spencer Christenson, Dylan Watson-Brawn & Christoph Geyler, Restaurant Ernst / „The Gemeinschaft“ aus Berlin: „Das Manifest der deutschen Küche“,
 Frank Rosin
 Heiko Antoniewicz „Tales of Flavour“ mit
 Harald Irka, Lukas Nagl, Thorsten Probost, Josef Steffner und Hubert Wallner aus Österreich: „Die neue österreichische Küche“
 Arnaud Marchand, Chez Boulay – bistro boréal, Québec: „Kanadas boreale Küche“

Neben den großen Namen und Auftritten der Chefköche, war ein viel diskutiertes Thema der Stellenwert des Berufs Koch/ Köchin, und Gedanken darüber wie man diesen verbessern kann, so wie es in vielen anderen Ländern bereits selbstverständlich ist. Es sollten verschiedene Wege gefunden und gegangen werden dem Beruf Koch/ Köchin eine höhere Wertschätzung zu verleihen, was nicht nur der Leistung der Köche gerecht wird, sondern auch den Beruf als solchen für junge Menschen, im Rahmen einer Ausbildung zum Koch/ Köchin, attraktiver werden lassen würde.