Alessandro Verdenelli ist Group Food & Beverage Direktor bei Chucs und leitet vier Londoner Restaurants (Dover Street, Westbourne Grove, Harrods und die legendäre Serpentine Sackler Gallery im Hyde Park) sowie eines in Saint-Tropez. Chucs serviert italienische Spezialitäten. Gerichte, die der in Rom geborene Chefkoch zubereitet hat.

 

Wir sprachen mit Chef Alessandro über seinen kulinarischen Hintergrund und halten das klassische Italienisch für das heutige Abendessen frisch.

 

Alessandro, Du hast Deine kulinarische Karriere schon sehr früh begonnen – bitte erzähle uns davon.

Schon sehr früh zog mich gutes Essen an – vor allem die wundervollen Aromen aus der Küche meiner Mutter. Als ich schließlich die Gelegenheit hatte, Zeit im Restaurant meines Onkels zu verbringen, wusste ich, dass dies die richtige Branche für mich war, und beschloss, in Rom eine Kochschule zu besuchen.

 

Wie zu Hause kochen mit Opa. – Chef Alessandro Verdenelli über die Zusammenarbeit mit Antonie Carluccio

 

Du hast Dich in japanischer Küche ausbilden lassen – warum zog es Dich in diese Küche? Kochst Du noch heute japanisch oder hat es Deine heutige Kochweise beeinflusst?

Ich habe Erfahrung mit der asiatischen Küche, insbesondere mit japanischer und thailändischer Küche. Meine erste Begegnung mit der japanischen Küche war in Rom, im Duke’s Restaurant in der Viale Parioli. Wir hatten ein paar japanische Gerichte auf der Speisekarte wie Tempura, California Rolls und Sashimi. Im Laufe der Jahre habe ich mein Wissen durch andere Erfahrungen erweitert, einschließlich kulinarischer Reisen nach Japan und schließlich das Treffen mit meiner Frau, die Japanerin ist. Ich verbrachte auch eine Zeit in Thailand für ein Projekt, bei dem ich die Herangehensweise der thailändischen Küche von den lokalen Köchen kennen lernte.

 

 

Du bist 2004 nach London gezogen und hast mit Antonio Carluccio im Neal Street Restaurant gearbeitet – wie war diese Erfahrung und was hast Du von ihm lernen können?

Meine Zeit bei Antonio Carluccio war wunderschön, als würde ich zu Hause bei Opa kochen. Er muss tausendmal seinen Barzellette-Witzen erzählt haben, und ich wurde nie müde, sie zu hören. Ich habe unter Carluccio viel über Trüffel und Pilze gelernt. Ich werde nie seine „Agnolotti del Plin“ vergessen.

 

Als Du in Mayfair zu Cecconi’s zogst, hast Du es in drei Jahren zum Sous Chef geschafft. Was war Dein Erfolgsgeheimnis, wenn Du so schnell aufsteigen konntest?

Ich denke, mein schneller Fortschritt war eine Kombination aus meinen Kochkünsten sowie einem Verständnis dafür, was das Unternehmen brauchte. Dies ermöglichte uns, entsprechend zu arbeiten und somit wirklich zu wachsen.

 

Als Du zur Soho House Group zogst, kochtest Du für viele internationale Veranstaltungen und für die Oscars-Zeremonie in Los Angeles, die Art Basel in Miami und das Internationale Filmfestival von Cannes. Wie war das?

Die Ereignisse waren in der Regel hart, jedoch waren sie außergewöhnliche Erfahrungen. Jeder war auf seine Art einzigartig und interessant.

 

➔ Schauen Sie sich dieses leckere Rezept an:

Offene Raviolo-Steinpilze mit Kürbis und Maronen von Alessandro Verdenelli

offene Raviolo-Steinpilze mit Kürbis und Kastanien

 

Du bist seit 2013 bei Chucs und hast jetzt die Position des Group Food & Beverage Director inne. Kannst Du heutzutage viel kochen? Vermisst Du es, in der Küche zu sein?

Ich finde immer die Zeit zum Kochen, es ist Teil meiner DNA! Ich bin immer noch voll in alle Aspekte der Küche eingebunden (natürlich auch in anderen Bereiche).

 

Chucs serviert italienische Spezialitäten – wie hältst Du die Speisekarte für die heutigen Gäste frisch und behältst dabei das klassische italienische Ambiente bei?

Es ist alles im Detail: die Geschichte des Gerichts, seine Zutaten, Herkunft, Farben und ein tiefes Verständnis seines Nährwerts.

 

Vielen Dank, Chefkoch Alessandro, und alles Gute für den anhaltenden Erfolg bei Chucs.

 

 

 

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